04. April 2019 Ankunft in San Francisco

Obwohl wir die Folgen unserer langen Reise noch zu verdauen hatten, waren wir nach sechs Stunden Schlaf im kuschelweichen Airbnb Bett wieder wach und uns knurrte der Magen. Das Problem nur, wie findet man einen Supermarkt ohne direkt dorthin navigiert zu werden? Diese Millennials. Kein Smartphone mit Internetverbindung und schon sind wir aufgeschmissen.

Autoparade

Na ja, auf jeden Fall schafften wir es dann doch uns “geradeaus“, dann “vierte links“ und “zweiter Block rechts“ zu merken und kauften ein bisschen was ein. Um Amerika gleich mal gerecht zu werden, landeten im Einkaufswagen Peanut Butter und Bagels mit Blaubeeren sowie Cornflakes und eine 12 Stück- Eierpackung. Sehr lecker das darauffolgende Frühstück.

Frühstücksausbeute

Gestärkt und voller Energie ging es dann auf Entdeckungstour durch Oakland. Zuerst brauchten wir dringend eine “to-go“ Internetverbindung. Also einmal in eine T-Mobile Laden und danach in einen AT&T Schuppen. Leider dauerte das alles sehr lange, sodass schon Lunchzeit war und wir erst gegen Mittag wirklich loslegen konnten mit dem Erkunden. Gleichzeitig aber lernten wir unser Viertel, das Fruitvale besser kennen. Es ist nicht sonderlich attraktiv 😀 Somit ab nach San Francisco!!!

Mein Partner hatte zuvor ein richtiges Schnäppchen entdeckt. Bei der FordGoBike App konnte man sich einen Monat kostenlos E-Bikes und normale Fahrräder ausleihen. Es funktioniert so, dass man sich unbegrenzt oft am Tag ein Rad für 45 Minuten ausleihen kann. Überschreitet man die 45 Minuten muss man pro 15min | 3$ zahlen [was schon recht happig ist, aber man kann ja drauf achten]. Zudem müssen die Räder immer an Stationen abgeholt und abgegeben werden. Das klappt wirklich gut, da es überall Stationen gibt, die online perfekt mit der App verbunden sind, sodass man live sieht, welche Räder verfügbar sind.

Also haben wir uns, um nach San Francisco zu gelangen, mehrmals für je 45 Minuten ein FordGo-E-Bike ausgeliehen und kurvten damit durch den Verkehr von Oakland. Achtung – meist beschissene Radwege bzw. KEINE!!!! Also, wer zufällig noch Platz im Koffer für einen Helm hat, tue sich den Gefallen.

Fährenstrecke | ©googlemaps

Allerdings ist es nicht möglich mit dem Rad über die Brücke von Oakland nach San Francisco zu fahren, hier muss man die Fähre nutzen [7$ pro Person und Überfahrt | Dauer: 26-30 Minuten]. Wir ab zur Fährstation, Räder abgegeben und eingestiegen.

Die Fähre flitze nur so über die Wellen, der Wind pustete uns alle Müdigkeit aus den Knochen und zum ersten Mal sahen wir die, sich gigantisch vor uns auftürmende, Skyline von San Francisco.

First View of San Francisco

San Francisco wir sind da!

Von der Fähre runter empfing uns eine saubere, Menschen belebte Stadt mit wunderschönen bunten Häusern, einem langen Pier- und Strand Areal, sowie Straßen, die man an Steilheit nicht übertreffen kann und bei denen Busse ab einer gewissen Länge aufsetzen würden und somit hier nicht fahren können.

Die ersten Schritte | Blick vom Fährensteg


Da wir schon angefixt waren von den FordGo E-Bikes holten wir uns auch hier schnell welche an einer nahegelegenen Station ab und sausten mit dem Verkehr am Pier um die Ecke.
Im Nachhinein erfuhren wir, dass dort – am Pier 39 – Seelöwen zu Hauf lagern, die wir leider “übersahen“. Egal, vielleicht holen wir das noch nach. Scheint aber eine große Attraktion zu sein, da sehr viele meiner Freunde mich darauf ansprachen und voraussetzen, dass ich diese Tiere hier schon gesehen hätte.
Nun denn, wir durch die hügeligen Straßen von San Francisco, unser Plan, noch mit den Rädern auf die Golden Gate Bridge. Zwischendurch gönnten wir uns ein reichhaltiges Dinner im Burger Laden “SuperDuper“ im sehr kreativen und gepflegten Viertel “Marina District“. Dieses Viertel ist absolut empfehlenswert, tolle Läden, totaler Hipster Flair und sehr sehr sehr viele Priusse [hierbei einen Gruß an Martin].

San Francisco Marina District | ©googlemaps

Jedoch hat jeder Tag auch mal ein Ende, weshalb wir es heute nicht mehr auf die Golden Gate schafften [es war einfach schon zu spät geworden], sonder “nur“ zum Strand mit Blick auf dieses gigantische Bauwerk.

The Golden Gate Bridge

Nach dem ausgiebigen Strandspaziergang hat es uns dann doch noch in die City mit ihren bunten Lichtern und spiegelnden Oberflächen verschlagen. Natürlich mussten wir uns hierbei auch anstrengen, da die Straßen [wie schon erwähnt] nicht gerade eben sind. Ein kleines Beispielfoto – hier mit rotem Mini. 

Wie viel Grad sind das wohl?

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Was für eine Aussicht – Berge haben Vorteile 😉 Wenn man mal oben ist…

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Zum Abschluss: Die Lombard Street – Gute Nacht