08. April 2019 Yosemite National Park – Day 1

Angekommen am Rande des National Parks wird es doch immer frischer. Zum Glück bot unser uriger Zeltplatz Duschen und Sitzgelegenheiten zum Essen. Zwar dauerte es etwas bis wir aus den Federn kamen, aber irgendwann waren wir dann soweit, dass wir das Zelt abgebaut und alles wieder im Auto verstaut hatten, denn heute sollte es schließlich endlich in den Yosemite National Park, genauer ins Yosemite Valley gehen. Wir hatten so viele Tipps bekommen, also nichts wie los.

Erster Campground

Im Auto noch etwa 1 Stunde Wegstrecke, tauten wir wieder etwas auf und stellten voller Freude am Eingang des Parks fest, dass der „Annual Pass“ [Jahrespass für alle Parks in Amerika] pro Auto gilt und nicht pro Person, also wir 80$ ausgegeben für 1 Jahr National Parks USA statt, wie gedacht, 160$.
Wie geil ist das denn bitte schön. Wir dachten, dass wir je einen Annual Pass hätten kaufen müssen.
Supi soweit. Mit dem Pass erhielten wir auch eine Karte vom Yosemite und navigierten uns mit dieser zum Valley.

Der Weg in den Yosemite National Park

Erste Station Tunnel View – dieser Blick spricht für sich.

Achtung! Im Yosemite Valley sind viele Straßen One Way, sodass es Sinn macht vorher gut zu planen, da ansonsten  die Gefahr besteht für eine vergessene Attraktion wieder die ganze Runde fahren zu müssen.
So auch beim Tunnel View. Wir wurden zuvor sehr gut instruiert von unserem Campinhaber.

Beste Aussicht – First Time

Danach fuhren wir noch weiter durchs Valley, beeindruckt von dessen Schönheit und Wahrhaftigkeit. Doch war es wichtig beim Zeltplatz anzukommen und abzuchecken, ob wir zwei Nächte hier bleiben könnten, denn ansonsten hätten wir uns außerhalb etwas suchen müssen, was sehr lästig gewesen wäre.
Doch kamen wir nicht so schnell voran wie geplant, einfach überall enormes Naturschauspiel – man kann echt überall anhalten, so beeindruckend. Atemberaubende Felsbrocken, die sich steil in den Himmel hinauf winden, platschende Wasserfälle und Aussichten wie nirgendwo.

Irgendwann kamen wir dann doch am Camp 4 an und bekamen auch noch einen super Platz. In unserem Segment zelteten auch noch drei Mädels, die uns sofort anboten mit ihnen am Abend am Lagerfeuer zu sitzen. Richtig gemeinschaftlich hier.
Wir verstauten erstmal unsere ganzen Einkäufe, Kosmetik und Trinken im Food Locker, da wir im Bärengebiet unterwegs waren und diese gerne mal in Autos einbrechen, wenn dort Essbares lagert. Deshalb gibt es überall spezielle metallene robuste Schränke mit einem bestimmten Öffnungsmechanismus, in die man seinen ganzen Kram verstaut.
Das dauerte etwas mit unseren Massen, dann Zelt aufgebaut und danach genossen.

Kocher und Locker

Nun hatten wir uns mit unserem Riesenzelt auch wieder versöhnt. Es ist einfach nur riesig, aber leicht aufzubauen und bietet eine Unmenge an Platz, was sehr von Vorteil ist, da es die Tage noch regnen sollte und wir sicher und trocken blieben in dieser Zeltsuit.

Auf jeden Fall drehten wir am späten Nachmittag noch eine Runde durchs Valley. Über den Valley View, zum Bridalveil Fall und die gegenüberliegende Flussseite zurück [Southside Drive] bis wir wieder im Camp ankamen, Nudeln mit Soße kochten und im Zelt abtauchten. Gute Nacht 🌃