12. Mai 2019 New Orleans ins Wild Life Refuge

Am nächsten Morgen [12.5.], es war wieder aufgeklart, hatte ich immer noch keine Lösung. Einen Hund mit nach Deutschland bringen, benötigt Vorbereitungszeit [Minimum 3 Monate], hier in den USA kannte ich niemanden, der einen Hund wollte und die Euthanasia in den Tierheimen verunsicherte mich auch. Ich schrieb Peta eine E-Mail und wollte deren Ratschläge abwarten, bevor ich weiter etwas unternahm. Deshalb ging es für uns auch weiter.

Wir fuhren nach New Orleans ins Wild Life Refuge und lenkten meine Gedanken ein wenig weg vom Hund hin zu paradiesischen Tropenlandschaften. Allerdings war der Tag sehr ruhig und ich immer noch traurig. Im Refuge gab es so viele kleine Echsen, Alligatoren, Vögel, Eulen und Schlangen. Fast hätte ich sie nicht wertschätzen können, aber mein Partner schaffte es mich doch noch aus den dunklen Wolken meiner Gedankenwelt hervorzulocken. Für einen Moment konnte ich mich fallen lassen und die farbenreiche Faszination Tropischer Regenwald wahrnehmen.

Nach unserem 2h Trip fuhren wir nach Baton Rouge weiter in unser schickes Airbnb Apartment und fielen bald in einem tiefen Schlaf. Die Planausarbeitung war auf der Autofahrt geglückt. Am Dienstag würden wir nochmal an den See fahren und den Hund einsammeln und zu einer Adoptionsstelle bringen, die nicht tötet [ich hatte mich inzwischen im Internet schlau gemacht]. Was für eine Tortur – aber geschafft. Jetzt war ich wieder einsatzbereit für „Urlaub“.