20. April 2019 Junior Ranger Day & Red Rocks

Nach einer weiteren wunderbaren Nacht im Sequoia National Park bzw. wenn man es ganz genau nimmt, waren es die Foothills, gab es ein erfrischendes Frühstück und Sonne satt.

Unser heutiger Plan lautet wie folgt: Am Junior Ranger Day sich ein Patch verdienen, wieder zurück nach Bakersfield fahren, um dann auf die andere Seite des Kalifornischen Gebirgszuges zu kommen, hoch zu den Hot Springs in Bishop, um dann in den kommenden Tagen ins Death Valley zu starten.

So also, erstmal runter zum Potishwa Campground, um dort einiges über den National Park zu lernen. Wie wird mit Feuer im Park umgegangen, wie funktioniert die Hellikopterarbeit, die Arbeit mit dem Schneefahrzeug, welche wilder Tiere und Pflanzen gibt es hier ect. pp. Dabei erhielten wir Stempel, die uns später einen Gewinn verschafften. Nämlich ein Junior Ranger Day Patch und eine silberne Anstecknadel, sowie Sticker und Buttons. Es war eine sehr coole Geste, dass auch Erwachsene am Junior Ranger Day teilnehmen konnten.

Gegen Mittag zogen wir gen Süden los und fuhren sehr sehr lange, bis wir den untersten Zipfel des Gebirgszuges erreicht hatten und wieder auf der Ostseite hochfahren konnten. Zuerst türmten sich hunderte Windräder vor uns auf und danach die Red Rocks!
Welch ein Anblick. Roter Stein in Lagen einen Canyon darstellend. Keine Ahnung wie ich es richtig beschreiben soll. Es ist einfach so unfassbar farbenreich und groß und schroff und winding, sowie sandig. Einfach unbegreiflich, was die Natur in Kalifornien alles bereithält.

Dort fanden wir dann auch unseren Zeltplatz unter fantastischen Sternenhimmel vor. So gut wie keine Lichtverschmutzung. Tausende von Sternen glitzerten über uns, ich bildete mir sogar ein eine Kuppel erkennen zu können. So unheimlich unwiderstehlich fantastisch. Und dann – ging der orange-rote Mond auf – Vollmond! Ja, das passierte alles wirklich wirklich. Auf jeden Fall war dieser Platz perfekt, dachte wir…..

Unser Zelt fand den Platz, sagen wir, aktivitätsfördernd und turnte fröhlich hin und her. Es windete sehr stark und die ganze Nacht, wirklich die ganze Nacht, wurde es mal hier und mal dahin gedrückt. Teilweise lag es einfach mal auf uns, volle Breitseite. Um 2:00 wachten wir auf und ich döste in einem Delirium weiter, aber um 4:30 hatte sich auch das erledigt und um 7:00 standen wir auf, aßen was und packten alles zusammen, sodass wir um 8:30 auf unserem Highway auch schon wieder weiter fuhren. Stark übermüdet….