21. April 2019 Früh aufgestanden und ab durch die Sierra

Auf dem Highway One um 8:30 eröffnete sich uns ein phänomenales Bergpanorama mit schneebedeckten Gipfeln. Eine gerade breite Straße, die kaum befahren war und einen immer tiefer in die Sierra führte, ab und an mal ein Minidorf, dann wieder unendliche Weite aufgefangen von den, sich auf beiden Seiten erhebenden, Bergketten. Wirklich ein bombastischer Anblick für einen normalen Ostersonntag 😉

Wir fuhren und fuhren [mit Tempomat] drei Stunden in eine Richtung, bis wir zu weit gefahren waren [das Navi hatte einfach keinen Mucks von sich gegeben und wir waren nur am Staunen wegen der Landschaft] und wieder umdrehen mussten.
Inzwischen war der Schnee neben uns bis an die Straße heran gekrochen. Ein richtiges Skigebiet hier. Verschneite Hänge und Pfade und das, obwohl wir aus den Red Rocks, also „dem Canyon“ kamen. Auch fuhren wir am höchsten Berg Amerikas dem Mount Whitney vorbei [um am folgenden Tag am niedrigsten Fleck der ganzen Erde zu sein – schonmal vorneweg].

Liegt hier einfach alles nah beieinander. Generell ist Kalifornien landschaftlich gesehen sowieso absolut untopbar! Es hat alles!

Sogar Hot Springs. Und da waren wir auch schon wieder in der Wild Willy’s Hot Spring.

Diesmal gab es mehrere Becken, die man sich mit anderen Badelustigen teilte. Wirklich ein Träumchen. Wir im warmen Wasser um uns herum pure Natur die schneebedeckten Gipfel. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie unvorstellbar dieses Szenario war und dabei noch wohltemperiert. Ahhhhhhh!

Ich glaube nach einer Stunde in den heißen Quellen sind wir dann wieder zum Auto, um den langen Weg zurück zu fahren. Tiefenentspannt und sauber [bis auf die Haare] suchten wir uns einen Campingplatz, direkt am Lake Diaz gelegen, doch – und das ist momentan tatsächlich der Knackpunkt mit Maxi – sehr windig und es sollte noch bis 24km|h Windgeschwindigkeit ansteigen.

Wir kochten Nudeln und gingen den ganzen Zeltplatz einmal ab, um nach einem geschützten Fleck zu suchen, fanden aber nichts. Im Auto schlafen, wäre eine Option gewesen, doch da wir die Nacht davor schon nicht durchgeschlafen hatten, entschieden wir uns für ein Motel in der Nähe und genossen die Vorzüge eines abschließbaren Raums mit Dusche [ganz wichtig], Kühlschrank, Mikrowelle und großem Bett.

Gute Nacht