22. Mai 2019 The Great Smoky Mountains

Heute switche ich mal wieder zurück ins Deutsche, um Euch von unserer Drei Tages Tour in die Smoky Mountains zu erzählen. Ich splitte die Zeit nun nicht mehr in einzelne Tagesberichte [habt ihr bestimmt schon gemerkt], sondern fasse etwas stärker zusammen, da wir nicht mehr so viel erleben wie in den ersten beiden Abschnitten “Califonia“ und “on the Road“. Natürlich haben auch viele privaten Erlebnisse mit der Familie stattgefunden, die ich nicht alle veröffentlichen möchte, weswegen ich nicht täglich einen Eintrag verfasst habe. Also nicht wundern. Ich war nicht zu schreibfaul 😉

Angereist am 22. Mai, 7h durchgefahren und als letzte Amtshandlung noch das Zelt aufgebaut. Das war Tag eins.

Tag zwei [23.5.] bot schon deutlich mehr. Früh erwacht, machten wir uns bei leicht schwülen Temperaturen auf den National Park zu erkunden. Da wir vollkommen klebrig unterwegs waren und die Nacht auch nicht wirklich abgekühlt war, suchten wir am Fluss nach einer geeigneten Badestelle. Diese war schnell gefunden und wir erfrischt. Oh man, tat mir das gut. Nach dieser Abkühlung ging es immer weiter in die Skmoys rauf, eine kleine Wanderung zu den Sugarlandfalls, einen WLAN Abstecher ins Touristeninformationszentrum und dann noch die Besteigung des höchsten Punkts des Parks der Clingmans Dome.

Weshalb die Smokys smokys heißen? Über dem Wald steigt Wasserdampf auf und das ganze Gebiet wirkt total „verraucht bzw vernebelt“ im positiven Sinne. Alle Berge und Hügel haben unterschiedlichste Blauschattierungen. Es sieht wundervoll aus wie sich diese Hügellandschaft vor einem erstreckt. Eine richtig guter Zwischenstopp für 2-3 Nächte.

An unserem letzten vollen Tag [24.5.]  waren die Temperaturen nochmals angestiegen und wir total verschwitzt von den gestrigen Wandertouren. Daher dachten wir uns, erst noch eine kleine Tour und danach Baden gehen. Der Trail entlang der Pferdestrecke war nichts besonderes und kann deshalb quasi unerwähnt bleiben, aber die danach folgende „Raftingtour“ am Flüsschen keinesfalls.

Nachdem wir eine passende Stelle gefunden, die Wassertubes aufgeblasen und uns Badesachen angezogen hatten, konnte es losgehen. Zuerst dümpelten wir mit den Ringen im Wasser, sahen einen riesigen Aquatischen Molch [40cm lang], viele verschiedene Fische und badefreudige Amerikaner jeden Alters. Als dann die Raftingtour über die Stromschnellen begannen und wir sahen wie es gemacht werden musste, hielt uns nichts mehr davon ab. Schwimmring mit nach oben. Flip Flops anbehalten [Falls man sich von einem Stein oder so abstoßen musste] und rein in die Strömung. Was für ein Spaß. Nicht ganz ungefährlich, jedoch unvergesslich. Danach tauchten wir noch ein wenig und machten uns am Abend zum zelteigenen Lagerfeuer auf zum Campground.

Die Zeit in den Wäldern liegt mir immer besonders am Herzen. Die Stimmung ist jeden Tag einmalig, wir redeten viel, hörten den Vogel – und Grillenrufen zu, eine Eule war auch darunter und genossen [mal wieder] in vollen Zügen bis es Dunkel wurde und die Sterne an das Himmelszelt zurückkehrten.

Gute Nacht 🙂