25. April 2019 Hoover Dam

Ausgeschlafen und ausgeruht starteten wir von Las Vegas aus zum Hoover Dam.

Zum Glück hatte meine Tante uns diesen Tipp noch am Abend zugespielt, sodass wir diese Sehenswürdigkeit nicht verpassen konnten. Es waren träge 37 Grad Celsius. Die Luft stand über dem Beton. Wir stiegen nach dem Sicherheitscheck aus und begingen die Brücke vor dem Hoover Dam, um so die grandiose Aussicht zu genießen.
Dieser Damm ist einst der größte der Welt gewesen. Er hätte innerhalb von 7 Jahren fertiggestellt werden sollen, war aber nach 5 Jahren schon einsatzbereit. Mitten in der Rezension bot dieses Bauwerk tausenden Menschen Arbeit.

Krasser Fakt: Da zu Beginn die Arbeitssituation und Sicherheit prekär war, protestierten die Arbeiter. Die Six Companies allerdings entließen einfach alle und stellten neue Arbeitswillige ein. Zum Glück verbesserten sich die Umstände mit der Zeit dann doch und hingegen allen Mythen, liegt keine Leiche im Betonfundament begraben, aber an Mythen soll  bekanntlich immer ein wahrer Kern sein, also vielleicht jault doch ein herrenloser Daumen in den Untiefen…

Aber zurück zum Staudamm. Er ist wirklich groß!
In der gleißenden Sonne fuhren wir von der Brücke zu ihm hinab und parkten [in der prallen Sonne – wo sonst]. Mit Wasserflaschen bewaffnet stiefelten wir los und staunten über die Baukunst. Es war alles so unfassbar monumental und gigantisch. Massen an Beton, ausgeklügelte Anlagen und diverse Sicherheitsvorkehrungen. Zudem war die Aussicht auf den Stausee und zur anderen Seite auf die Brücke und den unteren Flussverlauf überwältigend!

Ich finde gar nicht genug Worte, ihr müsst Euch das Bild einfach ansehen 🙂

Natürlich haben wir auch am Mahnmal mit den zwei größten, in einem Stück gegossenen, Bronzestatuen, das Ritual des Zehenreibens durchgeführt. Nun sollten wir genug Glück mitgenommen haben.

Nach dem Staudammspektakel fuhren wir über Vegas hoch zum Zion National Park und wie dieser uns mitriss erzähle ich morgen.

Schlaft gut, die Sonne hat mich echt niedergestreckt.