27. April 2019 Lange Autofahrt, müde LOLA und Unbeschreibliches im Bryce Canyon National Park

Ich war so müde. Müde müde müde.

Im Auto, mein Partner fuhr zum Glück, schlief ich wieder ein. Was war nur mit mir los? Ich bekam wirklich gar nichts mit. Nachdem wir eigentlich einen See zum Baden finden wollten, statt dessen aber ein dutzend Frauen, auf einem Vorgartenfeld arbeitend in blauen, lilanen und dunkelgrünen Kleidern aus dem 18. Jahrhundert erblickten, war ich dann doch etwas wacher. Wirklich eine komisch anmutende Szenerie. Kennt Ihr zufällig diese Art von Lebensgemeinschaft und Kleiderordnung? Wenn ja, klärt uns bitte auf. Wir gehen bisher von einer patriarchal geprägten Sekte aus [Vorurteil Alarm!].

Es folgte danach eine lange Autofahrt, die im Detail zu beschreiben sehr langweilig wäre, deshalb lasse ich das.

Kurz vor dem Bryce Canyon National Park allerdings sprang uns ein National Forest namens Red Canyon entgegen, der seinesgleichen sucht. Roter, wirklich feuerroter, Stein in Gebilden, die Kirchtürmen und Steinsäulen ähnelten, bauten sich vor uns auf. Ein maximal 30 minütiger Weg führte durch diese absonderliche Landschaft. So eine satte Farbe hatte ich bisher nicht gesehen.

Danach kam unspektakuläre Weite und darauf der Bryce Canyon. Da wir annahmen, dass der Bryce Canyon ähnlich aussieht, machten wir nicht so viele Fotos. Dam it!
Bryce ist wiederum ganz anders und matter in seiner Farbe. Egal, alles saugte sich in uns auf, auch wenn wir nicht von jedem sehenswürdigen Fleckchen Bilder gemacht hatten.

Um 16:00 bauten wir schon früh unser Zelt auf und meine Müdigkeit holte uns wieder ein, weshalb ich darauf 3 Stunden schlief und wir am Abend noch einen Sonnenuntergangsspaziergang zum Sunrise Point und Sunset Point machten.

Und damit geht der Tag auch zu Ende. Gute Nacht.