25. Mai 2019 Myrtle Beach

Neben Familienplantschen, Adoptivfamilienbesuch, chinesischem Buffet, Haifischzahnjagd bei Nacht und Riesenrad fahren, ist mir besonders das einmalige morgentliche Strandbad bei Sonnenaufgang in Erinnerung geblieben. Schnell zogen die 5 Tage an uns vorbei und wir versuchten so oft es ging, an den Strand oder [bei zu heftigem Jellyfishaufkommen] in den Pool zu kommen.

22. Mai 2019 The Great Smoky Mountains

Heute switche ich mal wieder zurück ins Deutsche, um Euch von unserer Drei Tages Tour in die Smoky Mountains zu erzählen. Ich splitte die Zeit nun nicht mehr in einzelne Tagesberichte [habt ihr bestimmt schon gemerkt], sondern fasse etwas stärker zusammen, da wir nicht mehr so viel erleben wie in den ersten beiden Abschnitten “Califonia“ und “on the Road“. Natürlich haben auch viele privaten Erlebnisse mit der Familie stattgefunden, die ich nicht alle veröffentlichen möchte, weswegen ich nicht täglich einen Eintrag verfasst habe. Also nicht wundern. Ich war nicht zu schreibfaul 😉

16. Mai 2019 Memphis = Family Full Time Job

Die Tage hier sind einfach voll. Voll von Familie, schreienden Kindern, plärrende Fernseher, eintrudelnden Familienmitgliedern und fettigem leckrem Essen. Ich liebe es, auch wenn wir kaum durchatmen. Kein Wunder, wenn man die eigene Familie 8 Jahre nicht gesehen hat. Es ist absolut wunderbar, ich bin so dankbar, dass jeden Tag mein Herz überläuft.

13. Mai 2019 New Orleans – The Queen of the Cities

Bunt, laut, wie eine pralle Muse lag New Orleans vor uns. Der Verkehr, der ihre ausladenden Hüften umfuhr, nervte mich zwar pausenlos, doch als ich aus dem großen Schwarm ausgespuckt wurde und ins Innere vordrang, erkannte ich die wahre Schönheit dieser Lady [und ihren fauligen Geruch]. Knallig, musikalisch, rhythmisch. Eine andere Art Amerikanische Stadt.

12. Mai 2019 New Orleans ins Wild Life Refuge

Am nächsten Morgen [12.5.], es war wieder aufgeklart, hatte ich immer noch keine Lösung. Einen Hund mit nach Deutschland bringen, benötigt Vorbereitungszeit [Minimum 3 Monate], hier in den USA kannte ich niemanden, der einen Hund wollte und die Euthanasia in den Tierheimen verunsicherte mich auch. Ich schrieb Peta eine E-Mail und wollte deren Ratschläge abwarten, bevor ich weiter etwas unternahm. Deshalb ging es für uns auch weiter.

06. Mai 2019 Grand Canyon Day 4 Helicopter Tour, Petrified Forest und Ankunft mit belegtem Zimmer in Albuquerque um Mitternacht

Eine Dusche erwartet uns nach sechs Tagen Schweiß und Körpersäften. Yeah!!! Davor aber noch als Mufflons zum Mather Point ein letztes Mal Grand Canyon schauen, dann unter das warme 8 Minuten Nass. Üuh, nun waren wir wieder fresh.

05. Mai 2019 Grand Canyon Day 3 – Little Trail Hermits Rest

What a great day!
Zwar begann der Tag etwas frustrierend damit, dass wir uns einen neuen Zeltplatz für eine Nacht suchen mussten, da der Mather Campground hoffnungslos überbucht war, wir allerdings hierdurch auf einen noch schöneren Campingplatz am Desert View Point, der zudem auch noch günstiger war [12$ | Night], stießen. Besonderes Feature: Täglich aktueller selbstgeschriebener Wetterbericht am Klohäuschen. Mega Service!

02. Mai 2019 Lange Autofahrt durchs Monument Valley und etwas Grand Canyon

Ausgeschlafen und warm eingepackt, begannen wir einen märchenhaften Morgen mit Nora und Jogi beim gemeinsamen Frühstück. Die Beiden wollten heute in den Arches National Park hineinfahren und danach „mal schauen“. Wir hatten eine lange 6 stündige Autofahrt durchs Monument Valley mit Ziel Grand Canyon vor uns.

30. April 2019 Capitol Reef und Ausnahmezustand

Etwas früher als sonst, ging es heute vom Tiny House los zum Capitol Reef National Park.
Ein weiteres Canyon Areal, welches einem Korallenriff ähnelte. Pocken, Kliffs, hohe Wände zu beiden Seiten. Nochmal eine ganz andere Anmutigkeit als die Canyons davor. Allerdings, wenn man weniger Zeit als wir mitbringt, ein guter Picknickort und dann lieber flott weiter zum Arches National Park.

28. April 2019 Früh aufstehen für unvergessliche Momente im Bryce Canyon

Ja, Ihr habt richtig gehört. Früh aufstehen im Urlaub! Haha, 6:00, war da selbst für mich als Early Bird eine Herausforderung. Aber es hat sich gelohnt.
Obwohl wir eigentlich nur aufs Klo wollten, führte uns unser Weg doch noch an ein weiteres ungeplantes Ziel. Kamera flott aus dem Auto geholt, zwei Decken und ab die Post zum Sunrise Point. Wir kamen genau richtig an, die Sonne war noch nicht über den Bergkamm gestiegen. Gemeinsam suchten wir einen passenden Sitz- und Fotoplatz, mummelten uns in die Decken und staunten [und knipsten].
Diesen Moment möchte ich Euch keinesfalls vorenthalten. Das Bild ist unten angehangen. Einfach nur ein weiteres Träumchen.

27. April 2019 Lange Autofahrt, müde LOLA und Unbeschreibliches im Bryce Canyon National Park

Ich war so müde. Müde müde müde.

Im Auto, mein Partner fuhr zum Glück, schlief ich wieder ein. Was war nur mit mir los? Ich bekam wirklich gar nichts mit. Nachdem wir eigentlich einen See zum Baden finden wollten, statt dessen aber ein dutzend Frauen, auf einem Vorgartenfeld arbeitend in blauen, lilanen und dunkelgrünen Kleidern aus dem 18. Jahrhundert erblickten, war ich dann doch etwas wacher. Wirklich eine komisch anmutende Szenerie. Kennt Ihr zufällig diese Art von Lebensgemeinschaft und Kleiderordnung? Wenn ja, klärt uns bitte auf. Wir gehen bisher von einer patriarchal geprägten Sekte aus [Vorurteil Alarm!].

26. April 2019 Zion National Park

Nach einem laanggggeennnn Morgen im Zelt, begannen wir den Tag um 11:30 in einem Shuttle Bus sitzend auf direktem Wege rein in den Zion National Park.

Wir hätten uns zuvor eine Karte besorgt [gibt es immer am Eingang zu den National Parks und in den Tourist Centern] und unsere To-Do-Liste erstellt.
Erstmal ganz hoch zu den Narrows, danach die restlichen Stationen nach und nach abklappern. Wir hatten gute 34 Grad Celsius im Schatten, ca. 4 Liter Wasser dabei [empfohlene Menge pro Person am Tag sind eine Gallone!!! Hier in der Wüste ein MUSS] und natürlich ein Kopftuch, um uns vor einem Sonnenstich zu bewahren.

25. April 2019 Hoover Dam

Ausgeschlafen und ausgeruht starteten wir von Las Vegas aus zum Hoover Dam.

Zum Glück hatte meine Tante uns diesen Tipp noch am Abend zugespielt, sodass wir diese Sehenswürdigkeit nicht verpassen konnten. Es waren träge 37 Grad Celsius. Die Luft stand über dem Beton. Wir stiegen nach dem Sicherheitscheck aus und begingen die Brücke vor dem Hoover Dam, um so die grandiose Aussicht zu genießen.
Dieser Damm ist einst der größte der Welt gewesen. Er hätte innerhalb von 7 Jahren fertiggestellt werden sollen, war aber nach 5 Jahren schon einsatzbereit. Mitten in der Rezension bot dieses Bauwerk tausenden Menschen Arbeit.

23. April 2019 What happens in Vegas

Inzwischen bin ich ein Fan von Hotelzimmern geworden. Weshalb? Gratis Seife, frische Handtücher, große weiche Betten, WLAN und eine Dusche. Das sind wahrhaft große Vorteile, wenn man wie wir seit nun schon 21 Tagen den Hauptanteil campt und nach sechs Tagen ohne Haarwäsche hofft, dass die Haare eine Kreislaufsymbiose eingehen und selbstständig weder ausfetten. So nach dem Motto: drei Tage Fettaufbau – drei Tage Fettabbau – Normalzustand – Drei Tage Fettaufbau und so weiter. Na ja, hat nicht funktioniert ;P

22. April 2019 Death Valley – mehr als tot

Ich dachte der Name sei Programm und das Valley sei tot und langweilig… Aber weit gefehlt!
Wir fuhren in ein heißes Tal voller Büsche, die sich nah an den Boden schmiegten. Alles schien still zu stehen außer der Wind, welcher ab und an aufbrauste. Der Weg ins Valley wand sich um die Felsen und fraß sich immer tiefer durch den Berg. Über dem Kamm hatten wir einen weiten Blick über das ganze Tal. Wir schlängelten uns hinunter und befuhren eine ganz neue Straße, sodass sich die Fahrt wie in einem Raumschiff anfühlte, welches auf und ab glitt, weshalb es ein paar lustige Szene gab.

21. April 2019 Früh aufgestanden und ab durch die Sierra

Auf dem Highway One um 8:30 eröffnete sich uns ein phänomenales Bergpanorama mit schneebedeckten Gipfeln. Eine gerade breite Straße, die kaum befahren war und einen immer tiefer in die Sierra führte, ab und an mal ein Minidorf, dann wieder unendliche Weite aufgefangen von den, sich auf beiden Seiten erhebenden, Bergketten. Wirklich ein bombastischer Anblick für einen normalen Ostersonntag 😉

20. April 2019 Junior Ranger Day & Red Rocks

Nach einer weiteren wunderbaren Nacht im Sequoia National Park bzw. wenn man es ganz genau nimmt, waren es die Foothills, gab es ein erfrischendes Frühstück und Sonne satt.
Unser heutiger Plan lautet wie folgt: Am Junior Ranger Day sich ein Patch verdienen, wieder zurück nach Bakersfield fahren, um dann auf die andere Seite des Kalifornischen Gebirgszuges zu kommen, hoch zu den Hot Springs in Bishop, um dann in den kommenden Tagen ins Death Valley zu starten.

19. April 2019 Sequoia National Park

Guten Morgen 🙂 oh eine berauschende Nacht, im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Fluss fließt neben uns mit schneller Strömung daher. Das Zelt hat auch gehalten. Alles paletti!
Wir frühstückten bei angenehmen Temperaturen, die das Tragen von kurzer Hose und T-Shirt ermöglichten. Danach hoch zum Giant Forest, zu den jahrtausende alten Sequoia Bäumen. Mit jeder Serpentine, die wir uns weiter den Berg hochwanden, rückte die Schneegrenze näher. Am Ziel angekommen, türmte sich an den Straßenseiten 2m hoch der Schnee. Sehr beeindruckend, zumal viele Besucher den Park in Flip Flops, barfuß und natürlich kurzer Hose besichtigten. Für mich einfach nicht nachvollziehbar.

17. April 2019 Dämonen, Mirical Hot Springs und Sean & Frank

3:00 morgens, Ich wache mit Horror Fantasien, die Menschen mit Äxten und heftigstem Tötungsdrang beinhalten, auf. Kann nicht mehr einschlafen.
Ich höre die ganze nächste Stunde auf jedes noch so kleine Geräusch. Ein Squirrel nagt an einer Nussschale, ein Kojote heult, Käuzchen rufen sich zu… Plötzlich fährt ein Auto auf den Parkplatz, ich bin angespannt und schlagartig hellwach, jederzeit bereit zur Flucht. Was machen die hier? Geht mir durch den Kopf. Verdammt, warum sind wir nicht auf einem richtigen Zeltplatz, jetzt passiert es gleich….

16. April 2019 Echtes Brot und der Beginn einer Liebe – Remington Hot Springs ♨

Nach unserem L.A. Reinfall war ich so aufgebracht, dass ich ganz vergessen hatte zu erzählen, dass wir ein super nettes deutsches Pärchen in unserem gemeinsam Airbnb getroffen hatten, die schon seit August 2018 in Europa auf Tour waren und ab Anfang Februar 2019 in den USA und nun auf der Weiterreise nach Mexiko [letzten drei Wochen, danach wieder Heimat].

14. April 2019 Handcrafted Market in Santa Barbara & skurrile Absurditäten entlang der Küste von Malibu und Santa Monica, letztendliches Eintreffen in L.A.

Los Angeles wir kommen, doch davor steht noch St.Barbara auf unserem Plan. Nach einer nochmal wärmeren Nacht am Strand fuhren wir zeitig los. Wir werden immer flotter beim Zelt Abbauen. Es ist inzwischen ein wahres Kunstwerk, welches wir aufführen und folgt seiner ganz eigenen Logik.

12. April 2019 Big Sur National Park, Küste am Highway One & Lagerfeuer

Erstmal vorne Weg: das war einer der besten Tage.
Am Morgen erwachten wir ausgeschlafen in Salinas in unserem „Luxuszimmer“. Natürlich wollten wir noch ein letztes Mal die ganzen Vorzüge unserer Behausung nutzen, bevor wir wieder in die Camping Wildnis geschickt werden würden. Daher warme ausgiebige Dusche, frisch aufgebrühter Kaffee, ein super tolles großes Messer zum Schneiden von Melonen sowie Kuschelhunde und Kitty the old Cat. Also ein übertrieben guter Morgen – mit Internet 🙂

11. April 2019 Liebevoller Aufenthalt in Salinas

Heute war mal Auszeit angesagt. Einfach nichts tun – oh wie gut das tat.
Obwohl, beginnen wir um 8:00 morgens. Ich stehe auf und beginne meine Blogeinträge zu übertragen und Fotos zu bearbeiten, schaue nach weiteren Campingmöglichkeiten und gebe mich ganz der WLAN Lust hin. Zudem wollte ich, dies ist in unserem Airbnb kostenlos, Wäsche waschen und trocken sowie einkaufen. Soweit so gut.

09. April 2019 Yosemite National Park – Day 2

>Wanderung zu den Yosemite Falls – lower and upper

Guten Morgen Allerseits.
Endlich hatten wir mal die Gelegenheit zwei Nächte an ein und dem selber Ort zu verbringen. Hier im Camp 4 des Yosemite National Parks Abschnitt 7D. Zwar scheint generell in den National Parks viel reserviert zu sein, aber man muss einfach Glück haben. Mal sehen wie das dann am Wochenende wird, wenn wir im Sequoia National Park und im Death Valley National Park sind. Aber wir drücken uns vorsorglich mal selbst die Daumen.

08. April 2019 Yosemite National Park – Day 1

Angekommen am Rande des National Parks wird es doch immer frischer. Zum Glück bot unser uriger Zeltplatz Duschen und Sitzgelegenheiten zum Essen. Zwar dauerte es etwas bis wir aus den Federn kamen, aber irgendwann waren wir dann soweit, dass wir das Zelt abgebaut und alles wieder im Auto verstaut hatten, denn heute sollte es schließlich endlich in den Yosemite National Park, genauer ins Yosemite Valley gehen. Wir hatten so viele Tipps bekommen, also nichts wie los.

07. April 2019 Santa Clara, Walmart & der erste National Park

Ausgeschlafen, wohl versorgt und gewärmt, starteten wir von Santa Clara aus Richtung Walmart. Es standen an: Zeltkauf, Campinggedöns und Food. Wir hatten jetzt einige Tage auf diesen Moment gewartet. Immer wieder meinten wir, heute würden wir es zum Walmart schaffen, aber weit gefehlt. Mal lag keiner auf dem Weg, mal war die Zeit zu knapp.

06. April 2019 Roadtrip beginnt

Guten Morgen, heute geht es endlich los!
Haha, wie oft ich diesen Satz die letzten Tage wiederholt habe. Es gibt einfach so viel neues zu entdecken, dass es sich immer nach einem Aufbruch anfühlt – unglaublich.

Auf jeden Fall wollten wir in San Francisco noch den legendären Pier 39 sehen. Also nichts wie hin, alle Sachen ins geräumige Auto gepackt [welches dringend einen Namen braucht, möchte ich an dieser Stelle nochmal wiederholen] und auf in die City.

05. April 2019 The Golden Gate Bridge

Es regnet und zwar nicht zu knapp. Ich sagte noch vor vier Tagen in Deutschland: „Regenschirme lassen wir daheim – es regnet doch nicht!“ – stark gefehlt.
Egal, gegen 12:00 schafften wir uns dann doch noch aus der Wohnung und fuhren mit dem Bart Train erstmal wieder zum Flughafen, um unseren Mietwagen, der noch dringend einen Namen braucht [Vorschläge gerne per WhatsApp – das Auto ist schwarz und schnippig], abzuholen. Kurz hatten wir Sorge, ob die Deckung unseres Kontos ausreichen würde für die Kaution, die mit dem Gesamtbetrag bis Ende der Tour eingefroren bleiben würde, aber klappte dann doch alles [Vorbereitung ist alles – haha].

04. April 2019 Ankunft in San Francisco

Obwohl wir die Folgen unserer langen Reise noch zu verdauen hatten, waren wir nach sechs Stunden Schlaf im kuschelweichen Airbnb Bett wieder wach und uns knurrte der Magen. Das Problem nur, wie findet man einen Supermarkt ohne direkt dorthin navigiert zu werden? Diese Millennials. Kein Smartphone mit Internetverbindung und schon sind wir aufgeschmissen.

03. April 2019 Los geht’s – 26h Reise stehen uns bevor

So, endlich bin ich wach genug, um von unserer mega langen 26h Reise zu berichten.
Am Anfang [und ohne wirkliches Wissen darum, dass es soooo lang dauern würde], stiegen mein Parnter und ich in den Zug, der uns nach Frankfurt Flughafen bringen sollte. Zwar waren wir zu ungewohnter Zeit [4:30] aufgestanden, aber ansich guter Laune mit Verpflegung und voller Reiselust.