Folge #12 | ALESSANDRO – Ist nachhaltiges Theater möglich?

Ist inzwischen auch bei Euch der Sommer-Flaire angekommen?
Ich sehe mich noch gut gelaunt und schwatzend im Foye der Kölner Studiobühne sitzen. Es ist über ein Jahr her, dass ich den lauen Abend mit einem Gläschen Wein in der Hand genossen habe, voller Erwartung auf die gleich beginnende Vorstellung. Für gute Gesellschaft habe ich gesorgt, meinen Partner wurde mitgenommen (na ja eher geschleift), er ist etwas gelangweilt, aber guter Dinge, denn wir werden gleich das Kollektiv Plakativ auf der Bühne erleben. Drei Personen on stage meine Lieblings-Arrangement. Geworben wird mit dem Slogan ALL I NEED
Was das wohl bedeuten mag? Alles was ich brauche. Ich komme ins Grübeln, schon wieder. Aber gleich geht’s los, dann werde ich meinen Studien-Kompagnon Alessandro Grossi gemeinsam mit Olja Artes und Alina Rohde spielen sehen. Denn diese drei äußerst talentierten Schauspieler*Innen hauchen dem Stück nicht nur Leben ein, nein, sie haben es selber entwickelt, produziert, finanziert, geschrieben, ja eben erst auf die Beine gestellt. Meine Hochachtung!
Ich lasse mich verzaubern, tauche ein in die Welt der menschlichen Bedürfnisse mit all ihren Facetten. Später werde ich schwärmen, mitgerissen von Emotionen, geschockt von Fakten.
Was ich erleben durft – das Leben höchstpersönlich. Aber hört lieber selbst, denn des Masters Voice ist eingehender als jedes Gezwitscher seiner Anhänger*Innen.
Ich bitte um Applaus für Alessandro Grossi und für seine Arbeit im Kollektiv Plakativ!
In diesem Sinne: Auf geht’s und Start Up! Eure LOLA EIS